6 Monate Debian GNU/Linux

Das Linux-Kernel-Maskottchen: Der Pinguin Tux. Quelle: Wikimedia Commons, veröffentlicht unter der CC0-Lizenz.

Das Linux-Kernel-Maskottchen: Der Pinguin Tux. Quelle: Wikimedia Commons, veröffentlicht unter der CC0-Lizenz.

Seit März 2016 bin ich auf ein Linux-basierendes Betriebssystem umgestiegen. Es handelt sich dabei um Debian GNU/Linux 8.0 (Jessie). Der Umstieg erfolgte teils freiwillig und teils im Kontext des "Zwangsupgrades" von Windows 7 auf Windows 10, welches ich am Ende nicht mitmachen wollte. Früher oder später wird der Windows 7 Support eingestellt und ich denke, dass ich bis dahin vollständig auf ein GNU/Linux-Betriebssystem umgestiegen bin.

Nach 5 Monaten kann ich sagen, dass es ganz gut geklappt hat und ich werde es auch weiterhin nutzen. Die Anwendungen beschränken sich auf typische Büroanwendungen wie Internet, E-Mails und einige wissenschaftliche Softwarepakete. Für Notfälle habe ich immer noch eine Windows 7 Lizenz auf einem separaten Rechner parat, den ich allerdings nicht mehr nutze.

GNU/Linux

Ich habe mich zu Beginn des Jahres 2016 mehrere Monate lang mit meinem PC-Nutzungsverhalten beschäftigt. Wie nutze ich den PC? Spiele ich damit oder nutze ich es für einfache Tätigkeiten? Die Antwort fällt eher auf "Büroanwendungen und Internet". Früher habe ich deutlich mehr mit dem PC gespielt, allerdings fehlt mir momentan die Zeit dazu. Der PC war seit meiner Kindheit DIE "Gaming Plattform" schlechthin. Naja, offenbar bin ich aus dem Alter raus und spiele nur äußerst selten PC Spiele. Gaming unter Linux ist inzwischen auch möglich, allerdings ist die Auswahl an Spielen nicht so groß wie unter Windows-Systemen.

Ich möchte mich in Zukunft mehr in die Richtung von Smartphone-Apps, Heimautomatisierung, Internet of Things (IoT), Bastlerei (Make) und meinem neuen Hobby, dem Amateurfunk, entwickeln. Dafür ist ein Linux-basierendes Betriebssystem bestens geeignet. Welches es sein soll - das entscheidet die jeweilige Anwendung.

Bastelei am PC!

Ich beschäftige mich gerne mit PCs. Computer waren schon seit meiner Kindheit mein Hobby und vielleicht wird es an der Zeit, diesem Hobby wieder etwas mehr Beachtung zu schenken. Ich meine, es gibt Motorrad- und Auto-Enthusiasten da draußen, die ebenfalls gerne Hand anlegen und das Fahrzeug auseinanderbauen, tunen, reparieren etc. In den letzten Jahren ist die Komplexität dieser Systeme enorm gestiegen. Mehr Elektronik, weniger Mechanik. Und in (ferner) Zukunft wollen wir autonome Fahrzeuge haben, die uns durch die Gegend fahren und möglichst keinen Unfall bauen... Ich würde gerne zumindest die Basics verstehen, wie solch ein autonomes Fahrzeug funktioniert, bevor ich mich hineinsetze. Ähnlich ist es mit dem PC: wenn etwas nicht geht - Stecker ziehen und neu starten? Ist das eine zufriedenstellende Problemlösung? Nicht für mich!